VW-Aktion am Dominikanerplatz

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Wir haben auf dem Dominikanerplatz Unterschriften auf einem Auto gesammelt und die Passanten über VW informiert. Wer wollte, konnte auch eine Protestpostkarte an den VW-Chef Dr. Winterkorn schicken. Darin wird der Vorstandsvorsitzende aufgefordert, sich glaubwürdig für mehr Klimaschutz einzusetzen und den CO2-Ausstoß der VW-Neuwagenflotte zu senken.

Obwohl Volkswagen bereits Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos sowie eine eigene Technik für effizientere Autos entwickelt hat, überschwemmt der Konzern den Markt mit klimafeindlichen Spritschluckern. Allein die rund 2,9 Millionen in Europa verkauften Autos im Jahr 2010 werden während ihrer Nutzungsdauer über 60 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen.

Klimaschutz darf keine kostenpflichtige Sonderausstattung sein

Volkswagen ist der größte europäische Autokonzern – mit den höchsten CO2-Emissionen – und er will es an die Weltspitze schaffen. Jüngstes Beispiel für die mangelnden Klimaschutzabsichten bei VW ist die Einführung des Kleinstwagens up!. Dieser „kleine Schluckspecht“ verbraucht in der 60-PS-Version offiziell 4,5 Liter und stößt über 100 Gramm Kohlendioxid/Kilometer aus. Bei den sparsamsten Varianten selbst des schwereren Golf, Polo oder Passat ist der durchschnittliche CO2-Ausstoß geringer.

Greenpeace startete im Juni 2011 seine Kampagne für serienmäßigen Klimaschutz beim Volkswagen-Konzern. Die unabhängige Umweltschutzorganisation fordert VW auf, die klimaschädlichen Emissionen seiner Neuwagenflotte bis zum Jahr 2020 entsprechend dem europäischen Grenzwert von 80 Gramm CO2/Kilometer zu drosseln.

 

Weitere Tipps und Infos zum Thema Autofahren und Umweltschutz finden sich im downloadbaren Dokument weiter unten.

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