Antwort auf den Samstagsbrief

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Greenpeace Würzburg, info@wuerzburg.greenpeace.de

 

Benjamin Stahl
Redaktion
Main-Post GmbH
Berner Str. 2
97084 Würzburg

 

Würzburg, den 24. Juni 2021

 

Betreff: Samstagsbrief – Antwort an die Mainpost

 

Lieber Benjamin Stahl,

 

gerne möchten wir, die Ehrenamtlichen der Greenpeace Gruppe Würzburg, zu Ihrem Artikel vom 19.06.2021 Stellung beziehen.

Wir Menschen haben einen Traum!

 

Eine Welt ohne Krieg, weil wir unsere Konflikte ohne Waffen lösen können.

Eine Welt ohne Hunger, weil alle Menschen genug zu essen haben.

Eine Welt ohne Wetterextreme, weil es keine Klimakrise mehr gibt.

Eine Welt ohne Umweltverschmutzung, weil alle Menschen für die (Nach-)Welt Sorge tragen.

Eine Welt ohne Flucht, weil es keinen Grund mehr gibt, zu fliehen.

Eine Welt ohne Tierleid, weil alle Lebewesen artgerecht leben.

Eine Welt ohne Gewalt und Diskriminierung, weil die Würde des Menschen unantastbar ist.

 

Sind wir Träumer und bedeutungslos?

Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen den selben Traum haben und für die gleiche Sache eintreten wollen. Auch hier in Würzburg sieht man, wie viele für das gleiche Ziel auf die Straße gehen. Wir, die ehrenamtliche Greenpeace Gruppe Würzburg wollen nicht nur träumen, sondern setzen uns vor Ort und darüber hinaus für ganz konkrete Verbesserungen ein. 

Aus der langen Liste unserer Aktionen möchten wir Ihnen einige Beispiele vorstellen:

Beim autofreien Samstag haben wir auf den Platzbedarf von Autos in der Innenstadt aufmerksam gemacht. Mit mehr Platz können wir unsere Fahrräder und den ÖPNV sicher und bequem nutzen. Dies bietet auch mehr Platz für eine Begrünung der Innenstädte, die den unterfränkischen Hitzehotspot erträglicher macht. Wetterextreme, wie Hitzewellen, sind sichtbare Symptome des sich zuspitzenden Klimawandels. Die Ursachen können nicht von Einzelpersonen geändert werden: Hier muss die Politik neue Standards setzen! Und das Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts zwingt die Bundesregierung nun auch dazu, beim Klimaschutz deutlich nachzubessern. Diese bahnbrechende Gerichtsentscheidung geht übrigens auf eine von Greenpeace initiierte und unterstütze Klimaklage zurück. Die Arbeit von Greenpeace ist vielfältig und ungemein nützlich. Gerade weil es keine einfache Lösung für die aktuellen Herausforderungen gibt, setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit der Klimabewegung und Akteuren wie Fridays for Future, Health for Future und Scientists for Future. Bei einer solchen Veranstaltung ist der Videoclip zur Demonstration #keingradweiter entstanden, den Sie über Youtube oder unsere Homepage ansehen können. 

Als Würzburger Ehrenamtlichengruppe machen wir vor Ort auf Missstände aufmerksam, klären darüber auf und geben praktische Tipps an die Hand, wie man als Einzelperson einen Unterschied machen kann. Wir setzen uns zudem für nachhaltige Bildung ein, indem wir auf Anfrage in Schulen, über Umweltthemen informieren. Dabei werden wir von Greenpeace Deutschland e.V. durch Recherche und Materialien unterstützt. 

Ein Thema, das unserer Ortsgruppe besonders am Herzen liegt, ist das Thema Frieden. Gemeinsam mit Künstlern aus Würzburg haben wir mit dem Peacemural am Mozartareal (06.08.2020-25.02.2021) ein Zeichen gesetzt und fordern die Unterschrift der deutschen Bundesregierung zum Atomwaffenverbotsvertrag. Mit der auf September verschobenen Aktion „Gitarren statt Knarren“ wollen wir mit Friedensliedern gegen Rüstungsexporte demonstrieren. Die Auswirkung von (deutschen) Kriegswaffen wird in der Ausstellung vor dem Greenpeace-Schiff „Beluga II“ am 23.07-25.07.2021 in Würzburg gezeigt – #EntrüstungJetzt.

Sie wollen sehen, wie wir uns vor Ort für Frieden und Klimaschutz und ein lebenswertes Würzburg engagieren? Dann kommen Sie doch bei einer unserer nächsten Aktionen oder Treffen vorbei, Sie sind uns herzlich willkommen!

Ihre Greenpeace-Gruppe Würzburg

 

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